Nougatparfait

Für 12 Personen

500 Gramm Nougat, 750 ml Schlagobers, 4KL Vanillezucker, 2 cl Amaretto, 8 cl Weinbrand oder Cognac, 6 Eier und 4 Eidotter, 10 – 20 dag Zucker.

Alle Zutaten bis auf den Schlagobers miteinander verrühren und in einer Schüssel im heißen Wasserbad schaumig schlagen. Sobald die Creme fester wird die Schüssel in ein kaltes Wasserbad stellen und kalt schlagen.

Schlagobers nicht zu fest schlagen und beide Massen miteinander vermengen. Im Gefrierfach gefrieren lassen. Das Parfait kann auch schon am Vortag vorbereitet werden und hält sicher einige Tage. Falls die Gäste keine Süßen sind 😉 !

 

Advertisements

Key Lime Pie

Dies ist ein Rezept aus Amerika – eine Abwandlung der Zitronentarte.

Boden: 200 g Vollkornkeks oder Haferkekse, zerkrümelt;  90 g Zucker; 90 g Butter, zerlassen

Füllung: 4 Eigelb; 2 Tuben (340 g) gezuckerte Kondensmilch; ein Achtel Liter Limettensaft (oder Mischung Zitronensaft und Orangensaft);  abgeriebene Schale einer Limette oder Zitrone oder Orange; ein Spritzer Cointreau oder Angostura- Bitter oder Kräuterlikör

Baisermasse: 4 Eiweiß; 120 – 140 g Zucker; 1/4 TL Weinstein- Backpulver

 

Ofen auf 180° C vorheizen.

Kekse zerkrümeln und mit Zucker und der zerlassenen Butter mischen. Eine Tortenform mit Backpapier auslegen und den Keksteig fest gegen Boden und Seite drücken. 8-10 Minuten backen, dann abkühlen lassen.

Darauf kommt dann die Füllung: Alle Zutaten miteinander vermischen, auf den Keksteig gießen und wieder 15 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Baiser: Eiweiß mit Weinstein steif schlagen, Zucker rieselnd einrühren und weiterschlagen bis er richtig schön ist. Auf die Tarte verteilen und 1-2 Minuten unter dem Grill bräunen. (Vorsicht Verbrennungsgefahr!)

Gekühlt servieren. Mahlzeit!

Topfentorte mit Weichseln

Mürbteig: 250 g Mehl, 100 g Nüsse, 1 Prise Salz, 100 g Staubzucker, 2 Eidotter.

Aus den obigen Zutaten (Butter in das Mehl reinschneiden! Restliche Zutaten dazu) bereite ich schnell einen Mürbteig, den ich mind. 1 Stunde rasten lasse. Eine Tortenform damit dünn auskleiden (+ Rand) und bei ~ 180°C ca. 10 – 15 Minuten nicht zu braun backen. Die Masse reicht eventuell für 2 Formen, den Rest einfrieren.

Auf diesen noch heissen Tortenboden pinsle ich eine sehr dünne Schicht Kuvertüre. Abkühlen lassen.

Jetzt kommt eine Schicht gut abgetropfter Kompottweichseln (frische gehen auch) darauf.

Topfenfülle: 750g Topfen; 6 Eier, getrennt; 150 g Zucker, 1 Päckchen Puddingpulver, Zitronenschale, 1 Stamperl Zitronensaft, 1 Stamperl Orangenlikör, 1 P. Vanillezucker.

Die 6 Eiklar mit einer Prise Salz schaumig schlagen und nun mit dem Zucker zu einer Meringue weiterverarbeiten. Den Topfen mit den Eidottern sowie den restlichen Zutaten vermischen und den Eischnee vorsichtig unterheben. Sofort in die Tortenform gießen und zuerst bei 200°C 20 Minuten und dann bei 170°C ca. 35 – 40 Minuten backen. Statt der Weichseln kann man auch anderes weiches Obst verwenden zB Marillen, Birnen, Pfirsiche.

Einfachere Variante: statt des Mürbteiges einen gekauften Blätterteig verwenden und natürlich kann man auch die Weichseln weglassen.

Orangentorte

Orangentorte-web 

10 Eiweiß     3 Eidotter      200 – 300 Gramm geriebene Mandeln

400 Gramm Zucker      einen Schuss Orangenlikör     5 Bio- Orangen

1 P. Vanillezucker       1 – 2 EL Mehl          2 Teelöffel Backpulver

1 P. Puddingpulver     6 Blatt Gelatine      1/4 L Schlagobers

Das Rezept ist eine Mischung aus einer dalmatinischen Orangentorte und einem Eiweißtortenrezept: hier kann man viel Eiweiß verbrauchen! Schmeckt wunderbar!

Zubereitung:

Eiweiß mit 100 Gramm Zucker und Vanillinzucker steifschlagen , einen Schuß Orangenlikör hinzufügen.

3 Eidotter mit 100 Gramm Zucker schaumig rühren, Orangenschale und Saft einer Orange unterrühren.

Eischnee auf die Dottermischung gleiten lassen und vorsichtig unterheben, Mandeln, Mehl und Backpulver dazu. Eine Springform oder Kastenform mit gefettetem Backpapier auslegen und bei 180 Grad  cirka 45 -60 Minuten backen.

Orangen für Creme und zur Dekoration:

4 Bio- Orangen in dünne Scheiben schneiden. 1 Liter Wasser und 200 Gramm Zucker aufkochen, geschnittene Orangenscheiben dazugeben und für 2 Stunden leicht am Herd ziehen lassen. Abkühlen lassen, schöne Orangenscheiben für die Dekoration aufheben. Die restlichen Orangen werden klein geschnitten und kommen in die Puddingcreme zur Füllung. Den dabei entstandenen Orangensirup zum Parfümieren der Torte verwenden.

Puddingcreme:

Aus dem Puddingpulver einen Pudding herstellen, mit den kleingeschnittenen Orangenstückchen und etwas Sirup vermengen und 6 Blatt vorher eingeweichte Gelatine noch warm unterrühren. Die Gelatine anziehen lassen, bis man einen Schnitt mit einem Messer sieht und der „stehen“ bleibt.

Schlagobers schlagen und unterheben.

 Die Torte in 2 Hälfte schneiden

Mit dem entstandenen (Orangen-)Sirup wird die untere Hälfte der Torte getränkt. Puddingcreme und zweite Tortenhälfte drauf, ebenfalls mit Sirup parfümieren und mit den Orangenscheiben garnieren. Durchziehen lassen, auch wenn es schwer fällt!

Kirschstrudel Apfelstrudel Marillenstrudel

Kirschenstrudel

Für den Teig:

250g glattes Mehl       1 Prise Salz         1 EL Öl (zerlassene Butter)

 ca 125ml Wasser lauwarm  2 EL flüssige Butter zum Bestreichen.

Mehl und Salz in eine Rührschüssel geben und in der Mitte eine Vertiefung machen. In diese 1 EL Öl und das Wasser dazugeben und zu einem eher weichen Teig verarbeiten, gerade so, daß der Teig nicht mehr an den Fingern klebt. Eine Kugel formen. Auf einer glatten Oberfläche den Teig mit der Hand im Kreis rollen, die Kugel mit Öl bestreichen und in einem Plastiksackerl  mindestens 1 Stunde (bzw. über Nacht) ruhen. Zum Verarbeiten soll der Teig wieder Zimmertemperatur haben.

Ein altes sauberes Leintuch oder Tischtuch auf einen Tisch geben und leicht bemehlen. Den Teig aus dem Plastiksack herausnehmen und einen Fladen formen. Diese auf das Tuch legen und nun geht’s los: mit den bemehlten Händen unter den Teigfladen greifen und immer vorsichtig nach außen ziehen. Löcher etwas kleben! Am Ende soll der Teig so dünn sein „daß man eine darunter liegende Zeitung lesen kann“! Das erfordert etwas Geduld, wird aber durch die Freude eines gelungenen Strudels belohnt!

Kirschenstrudel

Eines meiner Lieblingsrezepte

Den ausgezogenen Teig mit 2 EL zerlassener Butter bepinseln und einen Becher Sauerrahm mit dem Löffel verstreichen. ca 700 Gramm (dunkle geschmackvolle)Kirschen darauf verteilen.

Den Strudel einrollen (unter Zuhilfenahme des Tuches!) und mit der Teignaht nach unten in eine befettete Form geben. Mit einem zerschlagenen Ei bepinseln und im vorgeheizten Rohr bei 180°C ca 40-50 Minuten backen. 10 Minuten vor dem Herausnehmen mit einer Mischung aus (ca 125ml) Milch und Zucker übergießen. Mit zerlassener Butter bestreichen und darauf warten, daß der Strudel kalt wird. Das fällt schwer!

Marillenstrudel

ca 700 Gramm Marillen entkernen und zuckern. Sonst wie oben.

Variante: statt des Sauerrahms Süßrahm verwenden. Statt des Sauerrahms Butterbrösel (Butter in einer Pfanne zerlassen, Brösel und etwas Zucker dazu. Das ganze bis zur Haselnußbräune rösten) unter die Marillen mischen.

Clafoutis

Habe gerade noch ein Foto des Clafoutis nach einem Rezept von Lea Linster retten können – vom Kuchen selbst ist nichts mehr da! Ein Clafoutis ist ein luftiger Ei-betonter Kuchen, der am besten mit saftigen Früchten schmeckt.

clafoutis

Zutaten

6 Eier                            0,3L Milch                                 180mL Schlagobers

1 EL Mehl                    35g gemahlene Mandeln               600g Kirschen (oder Kompottweichseln)

 

Früchte vorbereiten und in eine gut ausgebutterte Pie- Form (28cm Durchmesser) geben. Eier und alle anderen Zutaten zu einem sehr flüssigen Teig verrühren. Teig über die Früchte gießen und im vorgeheizten Rohr bei 180°C (Umluft 150°C) 1 Stunde backen. Heftig zuckern!

Mögliche Variationen: 300g Mango und 300g Äpfel. 600g Birnen mit Birnenschnaps parfümieren, 600g Brombeeren oder Heidelbeeren.

Schokotorte

 

200g Schokolade (60 – 70% Kakaoanteil)      6 Eier        250g Zucker    125g Gemahlene Mandeln

250g Butter      100g Mehl      Salz

 

 Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die Eier trennen, die Eigelb mit 200 Gramm von dem Zucker schaumig schlagen. Die geschmolzene Schokolade einruehren, dann die Mandeln und die (sehr) weiche Butter. Alles gut vermischen und das gesiebte Mehl unterheben.

Zum Schluss werden die Eiweiss mit einer kleinen Prise Salz und dem restlichen Zucker steif geschlagen und untergehoben. Den Teig in eine gebutterte und bemehlte Kuchenform (am besten eine Pie- Form aus Porzellan) von 26 bis 30 Zentimeter Durchmesser füllen und – weil die Form dicker ist – 40 Minuten bei 170 Grad (Umluft 150 Grad) backen.

Der Schokoladenkuchen wird zum Abkühlen in der Form auf einen Rost gelegt und vor dem Servieren mit Kakao bestäubt. Dazu passt halb geschlagene Sahne, mit Ahornsirup gesüßt oder mit Whisky parfümiert.

Nach einem Rezept von Lea Linster!