Carne alla Pizzaiola – Rindfleisch nach Art der Pizzabäcker

Rindfleisch nach Art der Pizzabäcker – sehr einfach und gelingt eigentlich immer. Das Rezept ist an das von Marianne Kaltenbach angenähert.

Zutaten:

600g Rindfleisch zum Schmoren in dünne Schnitzel geschnitten

1 Dose Pelati, die Tomaten zerkleinert.

Origano, Kapern, Knoblauch, Salz, Pfeffer, etwas Weißwein und 3 – 4 El Olivenöl.

Wie immer: das Rezept lebt von der Qualität der Zutaten (in diesem Fall Fleisch und Tomaten)!

 

Rindfleisch etwas klopfen, in eine geölte Pfanne legen, mit den Gewürzen bedecken.

Wein und Pelati über das Ganze und für ca. 1 Stunde bei 180 – 200 °C ins Backrohr.

Das Gericht lässt sich gut aufwärmen!

Beilage: Bandnudeln oder Weißbrot und eine Peperonata

 

 

 

Fisolensuppe – Grüne Bohnensuppe

Ca 0,5 kg Fisolen/ Grüne Bohnen (frisch oder tiefgekühlt), 1-2 Zwiebel, 1-2 EL Mehl, 1,5 Liter Suppe, 2 mittelgroße Tomaten, 2 EL Essig, Salz Pfeffer, Bohnenkraut

Bohnensuppe! Das klingt nach einem faden labbrigen Essen, stimmt aber nicht. Nach dem Rezept meiner Schwiegermutter („man nehme, man tue“ 😉 ) schmeckt so etwas vor allem am Ende des Sommers richtig gut!

Also: Die meiste Arbeit ist hier das Bohnen putzen – Enden entfernen, waschen und in 4-5 cm lange Stücke schneiden. Zwiebel würfelig schneiden, in Butter anschwitzen und glasig dünsten, mit einem EL Mehl stauben und mittelbraun durchrösten. Dann die Fisolen dazu, mit Suppe aufgießen, würzen und die würfelig geschnittenen Tomaten dazu. Nach einer halben Stunde müßte alles fertig sein. Zur Halbzeit geben wir noch 1 – 2 Esslöffel Essig dazu. Der macht zusammen mit den Tomaten einen feinen sauren Kontrapunkt aus.

Ob man am Ende Sauerrahm dazu gibt oder nicht, ist Geschmackssache, ich bevorzuge eher die flüssige Variante. Guten Appetit!

Gefüllte Kürbisblüten

Kürbisblüten, Frischkäse, Parmesan, (Ei), Salz, Pfeffer, Muskatnuß

Im Garten meiner Schwiegermutter gibt es derzeit wegen des anhaltenden Schönwetters viele Kürbisblüten. Da aber im September ohnehin keine Kürbisse mehr daraus wachsen, habe ich ein wenig experimentiert:

Die Kürbisblüten werden mit einer Mischung aus den oben genannten Zutaten gefüllt, die gelben Blütenblätter am Ende zusammengedreht und in eine mit Olivenöl ausgekleidete Pfanne gelegt.

Das Ganze kommt für 15 – 20 Minuten bei 180°C ins Backrohr. Öfters einmal mit Öl begießen und nicht mehr ganz heiß  mit Weißbrot servieren!

Melanzani Brotaufstrich

2 reife Melanzani   Salz, Pfeffer, Olivenöl, evtl. Essig Knoblauch oder Zwiebel

Die Melanzani an mehreren Stellen leicht anstechen und im auf 200°C vorgeheizten Rohr braten und dabei öfters einmal wenden. Auskühlen lassen und das Innere der Melanzani herauskratzen, zerkleinern und mit der Gabel ganz fein zu einem Mousse aufschlagen. 1 – 3 EL Öl unterrühren, mit Salz und Pfeffer sowie einem kleinen Spritzer Essig abschmecken. Wer mag kann auch Knoblauch bzw. kleingeschnittene Zwiebel hinzufügen.

Der Aufstrich wird kalt mit gutem Weißbrot gegessen.

Clafoutis

Habe gerade noch ein Foto des Clafoutis nach einem Rezept von Lea Linster retten können – vom Kuchen selbst ist nichts mehr da! Ein Clafoutis ist ein luftiger Ei-betonter Kuchen, der am besten mit saftigen Früchten schmeckt.

clafoutis

Zutaten

6 Eier                            0,3L Milch                                 180mL Schlagobers

1 EL Mehl                    35g gemahlene Mandeln               600g Kirschen (oder Kompottweichseln)

 

Früchte vorbereiten und in eine gut ausgebutterte Pie- Form (28cm Durchmesser) geben. Eier und alle anderen Zutaten zu einem sehr flüssigen Teig verrühren. Teig über die Früchte gießen und im vorgeheizten Rohr bei 180°C (Umluft 150°C) 1 Stunde backen. Heftig zuckern!

Mögliche Variationen: 300g Mango und 300g Äpfel. 600g Birnen mit Birnenschnaps parfümieren, 600g Brombeeren oder Heidelbeeren.

Schokotorte

 

200g Schokolade (60 – 70% Kakaoanteil)      6 Eier        250g Zucker    125g Gemahlene Mandeln

250g Butter      100g Mehl      Salz

 

 Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die Eier trennen, die Eigelb mit 200 Gramm von dem Zucker schaumig schlagen. Die geschmolzene Schokolade einruehren, dann die Mandeln und die (sehr) weiche Butter. Alles gut vermischen und das gesiebte Mehl unterheben.

Zum Schluss werden die Eiweiss mit einer kleinen Prise Salz und dem restlichen Zucker steif geschlagen und untergehoben. Den Teig in eine gebutterte und bemehlte Kuchenform (am besten eine Pie- Form aus Porzellan) von 26 bis 30 Zentimeter Durchmesser füllen und – weil die Form dicker ist – 40 Minuten bei 170 Grad (Umluft 150 Grad) backen.

Der Schokoladenkuchen wird zum Abkühlen in der Form auf einen Rost gelegt und vor dem Servieren mit Kakao bestäubt. Dazu passt halb geschlagene Sahne, mit Ahornsirup gesüßt oder mit Whisky parfümiert.

Nach einem Rezept von Lea Linster!

 

Krautsuppe

4 Portionen

1/2 Weißkrautkopf, 2-3 Paradeiser (oder 1 EL Tomatenmark), 100 g Butter, 1 kleine Zwiebel, (evtl 1 EL Mehl), 150 g Hamburger Speck, Salz, Pfeffer, Muskat, Kümmel, 1¼ Liter Suppe oder auch Wasser.

 

Das Kraut feinnudelig schneiden bzw. hobeln, leicht salzen, mit etwas Kümmel würzen und 1/2 Stunde stehenlassen, dann auspressen. In heißer Butter die feingeschnittene Zwiebel anschwitzen, das Kraut dazu geben und unter ständigem Rühren leicht anrösten, würfelig geschnittenen Speck hinzufügen, (evtl. mit etwas Mehl stauben) und mit der Suppe aufgießen. Die geschälten, entkernten und würfelig geschnittenen Paradeiser (oder 1 EL Paradeismark) beigeben und alles zusammen weich kochen. Salzen, pfeffern und mit Muskat abschmecken.  

 

Eine ungarische Krautsuppe erhält man, wenn man zum obigen Rezept statt Weißkraut Sauerkraut und statt Butter Schweinefett nimmt, die geröstete Zwiebel papriziert, ablöscht und dann erst aufgießt und das Sauerkraut, geschnitten, darin weich kocht. Würfelig geschnittene Kartoffeln dazu. Zum Schluß wird diese ungarische Variante mit 2 EL Sauerrahm abgeschmeckt.