Carne alla Pizzaiola – Rindfleisch nach Art der Pizzabäcker

Rindfleisch nach Art der Pizzabäcker – sehr einfach und gelingt eigentlich immer. Das Rezept ist an das von Marianne Kaltenbach angenähert.

Zutaten:

600g Rindfleisch zum Schmoren in dünne Schnitzel geschnitten

1 Dose Pelati, die Tomaten zerkleinert.

Origano, Kapern, Knoblauch, Salz, Pfeffer, etwas Weißwein und 3 – 4 El Olivenöl.

Wie immer: das Rezept lebt von der Qualität der Zutaten (in diesem Fall Fleisch und Tomaten)!

 

Rindfleisch etwas klopfen, in eine geölte Pfanne legen, mit den Gewürzen bedecken.

Wein und Pelati über das Ganze und für ca. 1 Stunde bei 180 – 200 °C ins Backrohr.

Das Gericht lässt sich gut aufwärmen!

Beilage: Bandnudeln oder Weißbrot und eine Peperonata

 

 

 

Caponata

Zutaten: 1 – 2 Melanzani, 1-2 Zwiebel, 1 Zucchino, 2-4 Selleriestangen (geputzt, Fäden gezogen und in 2cm große Würfel geschnitten)

1EL Zucker, Olivenöl

1 Dose Pelati, 1 – 2 EL Kapern in Salz, 15 dag schwarze griechische Oliven, 1 Handvoll Rosinen

Salz, Pfeffer, Balsamicoessig

In einem Topf Zwiebeln mit Öl anrösten 1EL Zucker darinnen karamelisieren. 1 Dose Pelati dazu und eine Viertelstunde kochen. 1 bis 2 Melanzani würfeln und in einer Pfanne anbraten. Nach 15 Minuten Selleriewürfel hinzufügen und weiterbraten. 1 Zucchino würfeln schneiden und dazu. Melanzani sollten schön weich und etwas braun sein. Das dauert evtl 30 – 40 Minuten, ist aber entscheidend für den guten Geschmack.

Gemüse und Tomaten vermengen, 15 dag schwarze Oliven und 1 Handvoll Rosinen und 1 bis 2 El Kapern dazu. Mit 2 EL gutem Balsamicoessig abschmecken und noch eine Viertelstunde kochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schmeckt lauwarm und auch kalt sehr gut. Dazu passt Weißbrot.

Variante: Knoblauch zu den gerösteten Zwiebeln; 10 dag Pinienkerne dazu

Melanzani Indisch

Zutaten für 4 Personen:

  • 0,5 – 0,75 kg Melanzani
  • 1 EL Erdnussöl und etwas Butter
  • 2 Zwiebeln
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • Gewürze: 1 TL Kreuzkümmel, 1 EL Paprikapulver, 1 Chilischote, 1-2 EL Currypulver oder Garam Masala,
  • Salz, Pfeffer
  •  0,25 – 0,5 kg Tomaten
  • 1 Becher Naturjoghurt

 

Etwas Öl und ein kleines Stück Butter in einer hohen Pfanne erhitzen. Die Melanzani in 1 -2cm große Würfel schneiden und ca. 20 – 30 Minuten braten, bis sie weich und leicht bräunlich sind.

Den Knoblauch schälen und klein hacken. Die Zwiebeln in feine Ringe schneiden und in einer zweiten Pfanne zusammen mit dem Kreuzkümmel und dem Knoblauch andünsten. Den Ingwer schälen, klein hacken und zusammen mit dem Paprikapulver und der Chili in die Pfanne geben und alles bei kleiner Hitze ca. 5 – 10 Minuten dünsten. Die Tomaten in die Pfanne geben. Das Currypulver hinzufügen und weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Die gebratenen Melanzani zu den anderen Zutaten in die Pfanne geben. Joghurt dazu, alles gut verrühren und bei mittlerer Hitze zugedeckt ca. 10 Minuten sanft kochen. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu passt am besten Basmatireis.

 

 

Erdäpfelnudeln oder Erdäpfelwuzerl

750g gekochte mehlige Erdäpfel

2-3 EL Topfen, 2-3 EL Grieß, ca 250 – 350g griffiges Mehl, 2 Eier, 1 EL Öl, Salz, Pfeffer, Muskatnuß

 

  • Man nehme ca 750 g mehlige Erdäpfel; entweder gekocht in der Schale vom Vortag, also kalt. Diese werden geschält und mi dem Raffeleisen gerieben;
  • Oder frisch gekochte , diese werden ebenfalls geschält und noch warm durch eine Kartoffelpresse gedrückt. Die durchgedrückten Erdäpfel müssen nun etwas überkühlen.

Ab jetzt geht es für beide Erdäpfelvarianten gleich weiter:

Der Reihe nach füge man Mehl, Topfen, Grieß, Salz und Eier hinzu und vermenge das Ganze relativ zügig zu einem festen Teig. Dieser Teig soll nicht mehr an den Fingern kleben! Die Konsistenz ist abhängig von der Feuchtigkeit der Erdäpfel und kann durch Hinzugabe von Mehl korrigiert werden.

Am Ende formt man aus diesem Teig eine ca 5 cm dicke Rolle und legt diese auf eine bemehlte Oberfläche, schneidet die Rolle in ca 1 cm dicke Scheiben und formt aus den Scheiben ca. daumengroße „Wuzerl“ oder Nudeln. Im Salzburgischen habe ich auch die Namen „Nidei“ und Schupfnudeln gehört.

Diese Wuzerl werden nun in heißem Fett (Butterschmalz oder Schweinsschmalz) herausgebraten und im Rohr warm gehalten, bis man mit der ganzen Partie fertig ist.

Beilage: eine Sauce aus 250 g Sauerrahm, einem Bund Schnittlauch, fein geschnitten, 1-3 KL Essig, Salz und etwas Pfeffer.

Und ein grüner Salat darf hier auch nicht fehlen.

 

Sollte eine süße Variante bevorzugt werden, kann man ins Rohr Apfelspalten hinzugeben und zuckern.

Nougatparfait

Für 12 Personen

500 Gramm Nougat, 750 ml Schlagobers, 4KL Vanillezucker, 2 cl Amaretto, 8 cl Weinbrand oder Cognac, 6 Eier und 4 Eidotter, 10 – 20 dag Zucker.

Alle Zutaten bis auf den Schlagobers miteinander verrühren und in einer Schüssel im heißen Wasserbad schaumig schlagen. Sobald die Creme fester wird die Schüssel in ein kaltes Wasserbad stellen und kalt schlagen.

Schlagobers nicht zu fest schlagen und beide Massen miteinander vermengen. Im Gefrierfach gefrieren lassen. Das Parfait kann auch schon am Vortag vorbereitet werden und hält sicher einige Tage. Falls die Gäste keine Süßen sind 😉 !

 

Ziegenkäseterrine mit Lutenicapaste

Bei uns am Markt gibt es einen Ziegenkäsebauern mit einem allerfeinsten Frischkäse. Ich verwende für meine Terrine den gesalzenen, es lässt sich aber sicher auch Ziegentopfen verwenden.

750 Gramm Ziegenfrischkäse, 1 Creme fraiche, 6 Blatt Gelatine, etwas Hühnersuppe.

Zuerst die Gelatine in kaltes Wasser einweichen und in der warmen Hühnersuppe auflösen.

Ziegenfrischkäse mit Creme fraiche verrühren/mixen und die Hühnersuppe mit der Gelatine unterrühren.

In einer Terrinenform fest werden lassen.

Zur Garnitur und auch als Geschmackskontrats verwende ich gerne püriertes Lutenica. Lutenica stammt aus dem Balkan und besteht aus (meist stark) gegrilltem Gemüse wie Paprika, aber auch Zwiebeln und Tomaten. Das Ganze wird mit Öl und Salz eingelegt und entbehrt nicht einer pikanten Schärfe. Also gibt’s zu jeder Schnitte der Terrine einen Klecks Lutenicapüree und natürlich passt auch eine Leberpastete oder Oliven als Kontrast dazu.

Key Lime Pie

Dies ist ein Rezept aus Amerika – eine Abwandlung der Zitronentarte.

Boden: 200 g Vollkornkeks oder Haferkekse, zerkrümelt;  90 g Zucker; 90 g Butter, zerlassen

Füllung: 4 Eigelb; 2 Tuben (340 g) gezuckerte Kondensmilch; ein Achtel Liter Limettensaft (oder Mischung Zitronensaft und Orangensaft);  abgeriebene Schale einer Limette oder Zitrone oder Orange; ein Spritzer Cointreau oder Angostura- Bitter oder Kräuterlikör

Baisermasse: 4 Eiweiß; 120 – 140 g Zucker; 1/4 TL Weinstein- Backpulver

 

Ofen auf 180° C vorheizen.

Kekse zerkrümeln und mit Zucker und der zerlassenen Butter mischen. Eine Tortenform mit Backpapier auslegen und den Keksteig fest gegen Boden und Seite drücken. 8-10 Minuten backen, dann abkühlen lassen.

Darauf kommt dann die Füllung: Alle Zutaten miteinander vermischen, auf den Keksteig gießen und wieder 15 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Baiser: Eiweiß mit Weinstein steif schlagen, Zucker rieselnd einrühren und weiterschlagen bis er richtig schön ist. Auf die Tarte verteilen und 1-2 Minuten unter dem Grill bräunen. (Vorsicht Verbrennungsgefahr!)

Gekühlt servieren. Mahlzeit!